Hornisse – Gefährlicher als Bienen?

Dieses Jahr hatte ich schon zweimal das Vergnügen, Hornissen einfangen zu müssen, da diese sich bei uns Zuhause aufhielten. Das Ganze gestaltete sich schwieriger als gedacht, da ich einen gehörigen Respekt vor der Hornisse habe. Sie sind schließlich groß und giftig, oder? Sind Hornissen wirklich so gefährlich?


Ich habe in einer Zeitschrift, welche weiß ich leider nicht mehr, einen kleinen Hinweis gelesen, dass Hornissen gar nicht so gefährlich sind wie ihr Ruf. Daraufhin habe ich mal nachgeforscht:

Der Stachel

Der Stachel einer Hornisse ist etwa 3 1/2 Millimeter lang. Das ist etwa ein Millimeter mehr als bei Bienen und Wespen.

Das Gift

Obwohl die Länge des Stachels gefährlicher wirkt, so ist das Gift der Hornisse deutlich schwächer als das der Biene. Ich hatte dieses Jahr schon einen Bienenstich, welcher meinen Knöchel zu einer Riesenkugel werden ließ, meine Bänder reizte und allergische Reaktionen auslöste. Und die Hornisse? Ihr Gift ist um den Faktor 3,5 bis 15 schwächer! Zwar enthält das Giftsekret schmerzfördernde Mittel und der Stachel sticht tiefer, so dass der Stich an sich schmerzhafter ist. Das Gift aber ist deutlich unschädlicher.

Fazit

Vor Hornissen muss man sich nicht mehr fürchten als vor Bienen und Wespen. Eigentlich gehören Hornissen schon zu den Aufschneidern im Insektenreich. 🙂

Ich für meinen Teil sehe Hornissen jetzt in einem anderen Licht.

Quelle: www.hornissenschutz.de

1 Kommentar

  1. Wir sind hier immer sehr dankbar, wenn sich die Hornissen ansiedeln. Sie sind unglaublich effektive Insektenvertilger, und sorgen zusammen mit Wespen und Spinnen dafür, dass wir dieses Jahr nur eine halbe Handvoll Mückenstich hatten, obwohl wir draussen in Zelt und Jurte geschlafen haben.

    Auch, wenn ich persönlich noch sehr viel, *ähem* „Respekt“ vor Hornissen habe, bin ich sehr glücklich, wenn ich welche beobachten kann und geleite verirrte Hornissen auch gerne wieder aus dem Haus 🙂

    Liebe Grüsse

    Udo